Meine Betriebsweise

Ökologische Bienenhaltung nach den Richtlinien des Demeter Verbandes

Die Demeter-Imkerei unterscheidet sich von den üblichen Betriebsweisen in der Imkerei und allen anderen Arten der Bio-Imkerei grundlegend.

 

Ich bin ich Standortimker und ich bewege meine Völker nur selten, das schont Ressourcen und kommt den Bedürfnissen unserer Bienen entgegen, die ihren Rhythmus an unseren Standort angepasst haben. Zum anderen ist es mir ein Anliegen, dass meine Bienen ganzjährig ihren Beitrag zur Biodiversität leisten und nicht nur temporal. Durch diese Form der Haltung ist ein reiner Sortenhonig schwer zu Ernten. Ich suche deshalb mit bedacht die Standorte aus. Bevorzugt sind ökologisch Bewirtschaftete Flächen und Naturschutzgebiete. Mein Ziel ist stets die natürliche Vielfalt und damit die größtmögliche Vielfalt natürlicher Inhaltsstoffe in unseren Produkten.

 

Ich Imkere mit Holzbeuten, die über einen großen ungeteilten Brutraum verfügen, in dem die Bienen auch immer einen guten Vorrat an Honig für sich zur Verfügung haben, nachdem ich Ihnen die Früchte Ihrer Arbeit gestohlen habe.  Das Ziel ist es, den Bienen eine Höhle anzubieten, die unter den Aspekten Volumen und Geometrie den grundsätzlichen Bedürfnissen des Bien in Bezug auf Wärmehaushalt und Brutnestgeometrie entgegenkommt

 

Die Hauptquelle für Fremdstoffe im Volk und Honig ist das Bienenwachs. Wachs ist wie ein Schwam oder auch die Leber des Bienenvolkes. Hier können sich Umweltgifte über Jahre hinweg im Wachs ablagern und so in den Honig gelangen. Ich lasse von den Bienen ihre Waben selber Bauen. Altes Wachs gibt es bei mir nicht das ich jedes Jahr Waben entnehme und so alle zwei Jahre einen kompletten Wachstausch habe.

 

Die Honigernte endet bei mir am 15. Juli. Der Termin ist bewußt so gelegt damit die Bienen noch Futter für den Winter eintragen können. Als Ergänzugsfutter bekommen die Bienen einem Sirup aus Ackerschachtelhalm & Kamillentee, Salz, Bio-Zucker und eigenem Honig. Wir gleichen damit die Verluste aus, die wir den Völkern durch die Honigentnahme zugefügt haben.

 

Beim Kampf gegen die Varroamilbe setzen wir ganz auf organische Säuren. Würden wir nichts gegen diesen Parasiten unternehmen, würde er unsere Bienenvölker in kurzer Zeit so schwächen, dass sie sterben. Je nach Befall und Bienenvolk behandeln wir deshalb mit Milchsäure und Oxalsäure. Diese Säuren kommen (in geringer Konzentration) bereits von Natur aus im Honig vor.

 

Diese Betriebsweise hat ihren Preis!